ich muss mich als Pfegefachfrau und Mutter eines DS-Kindes in eure Diskussion einmischen.
Sicher sind andere DS-Kinder mit Paracetamol auch gross geworden.
Aber wäre es nicht sinnvoll die Hirnleistung underer Kinder nicht unnötig zu bremen in dem wir ihnen im Bedarfsfall "Nurofen" oder ein gleichwerdiges Schmerzmittel statt Paracetamol verabreichen.


Klar will ich auch nicht wissen, was man Janis bei seiner Herz-OP alles verabreicht hat, aber das war situatonsbedingt, denke ich mal, angesagt. Wichtig ist das wir als Eltern unser Augen und Ohren offen halten für solche Dinge. Oft habe ich schon Sätze wie "mein Kinderarzt weiss nichts von dem" gehört. Seit mutig bringt den Ärzen Vorschläge, lasst euch auf Diskussionen mit ihnen ein. Es sind eure Kinder die Schaden nehmen können.
Ärzte haben alle eine andere praktische Ausbilung und somit sind alle auf einer andern Ebene spezialisert.
Als banales Beispiel: Ein Sportartikelverkäfer kennt sich mit Damenmode genau so wenig aus wie umgekehrt, doch habe beide Verkäufer gelernt.
Unsere 2 Kinderärztinnen (Gemeinschaftspraxis) werden von mir laufend per Mail auf Neuerungen aufmerksam gemacht und sind dankbar darüber.
Wir haben das Glück, dass unser Ärztinnen beide auf der Neonatologie im Inselspital gearbeitet haben und eine Menge DS-Kinder als Babies behandelt haben.
Ich für mich (oder für Janis) verabreiche als erstes :Hausmittelchen wie Fiebersöckchen, Wickel, Chügeli, Naturmittelchen ect. dann erst Medikation.Es gibt aber auch Momente in denen "Hausmittelchen" gar nicht erst probiert werden müssen.
Oft wird der Griff zu Medikamente bei Kindern (generell nicht nur DS-Kinder) zu schnell gemacht - man will ja sein Kind nicht leiden sehen.
Für mich ist ein Komplimentärmedizin und Schulmedizin durchaus ergänzend sinnvoll und wichtig.
Meine Bitte an Euch , seit offen für solche Dinge, lasst eure Anliegen nicht von den Ärzten abwimmeln, eröffnet Diskussionen - bremst eure Kinder nicht aus

So jetzt habe ich meinen Kropf geleert.

E guete Sunntig allne